Award pendingConstruction work for hydro-mechanical structures

ROKS - Retrofit upper power plant stage - TP4 - Renovation of the Ova Spin – Pradella water conveyance system; Lot 21 – Corrosion protection work on the Ova Spin - Pradella water conveyance route

Official title in German: ROKS - Retrofit obere Kraftwerksstufe - TP4 -Sanierung Triebwassersystem Ova Spin – Pradella; Los 21 – Korrosionsschutzarbeiten Triebwasserweg Ova Spin - Pradella

Key points at a glance

Im Rahmen des Projekts «ROKS TP4 – Retrofit obere Kraftwerksstufe Ova Spin – Pradella» werden umfassende Korrosionsschutzarbeiten an bestehenden Stahlpanzerungen und Panzertüren des Triebwasserwegs ausgeführt. Die Arbeiten erfolgen im entleerten System unter Untertagebedingungen und sind abschnittsweise auszuführen. Es handelt sich um Leistungen mit hohen Anforderungen an Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Qualität und Dokumentation.

Key points

  • Betroffene Bauwerksabschnitte und Objekte mit geometrischen Hauptkennwerten: Vier (4) Panzertüren (Ø ca.
  • 2.2 m) mit anschliessendem Panzerungsabschnitt im Druckstollen von insgesamt je ca.
  • 390 m2, zwei (2) Mannlöcher (1x Ø ca.
  • 0.8 m, 1x Ø ca.
  • 1.0 m), Entwässerungsleitungen (Ø ca.

Key dates

  1. 01.06.2026Published on simap.ch
  2. 10.07.2026Questions round
  3. 21.08.2026, 14:00Submission deadline
  4. 26.08.2026, 10:00Bid opening

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Unofficial reproduction. The German text below is taken unchanged from SIMAP notice no. 37996. Only the official notice is binding.

Im Rahmen des Projekts «ROKS TP4 – Retrofit obere Kraftwerksstufe Ova Spin – Pradella» werden umfassende Korrosionsschutzarbeiten an bestehenden Stahlpanzerungen und Panzertüren des Triebwasserwegs ausgeführt. Die Arbeiten erfolgen im entleerten System unter Untertagebedingungen und sind abschnittsweise auszuführen. Es handelt sich um Leistungen mit hohen Anforderungen an Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Qualität und Dokumentation. Betroffene Bauwerksabschnitte und Objekte mit geometrischen Hauptkennwerten: Vier (4) Panzertüren (Ø ca. 2.2 m) mit anschliessendem Panzerungsabschnitt im Druckstollen von insgesamt je ca. 390 m2, zwei (2) Mannlöcher (1x Ø ca. 0.8 m, 1x Ø ca. 1.0 m), Entwässerungsleitungen (Ø ca. 0.25 - 0.30 m, Länge ca. 10 - 30 m) und Entlüftungsleitung (Ø ca. 0.20 m, Länge ca. 16 m) Unterquerung Clemgia: Gepanzerter Abschnitt im Druckstollen: Länge ca. 156 m, Ø ca. 4.6 m, Fläche ca. 2'250 m2 Wasserschloss Bain Crotsch; Vertikalschacht: Tiefe ca. 105 m, Ø ca. 8.0 m, gepanzerter Abschnitt: Höhe ca. 60 m, Fläche ca. 1’510 m2; untere Kammer: Länge ca. 60 m, Ø ca. 8.0 m, Fläche ca. 1’635 m2; Verbindungsbauwerk zum Druckstollen: Länge ca. 20 m, Ø ca. 8.0 - 5.2 m, Fläche ca. 410 m2; drei (3) Drucktüren in oberer Wasserschlosskammer: Fläche insgesamt ca. 23 m2 Drosselklappe und Ausbaurohr Gepanzerte Endzone im Druckstollen von Wasserschloss Bain Crotsch – Apparatekammer Bain Crotsch: Länge ca. 460 m, Ø ca. 4.0 m; Fläche ca. 5’780 m2 Schrägschacht Bain Crotsch – Verteilleitung Pradella: gepanzerter Druckschacht und Druckleitung; Gesamtlänge ca. 1.3 km, Gefälle 0.2 – 47%, Ø ca. 3.6 - 4.0 m, Fläche ca. 16'600 m2 Verteilleitung Pradella; Ø ca. 3.6 - 1.3 m, Innenfläche ca. 710 m2, Aussenfläche ca. 715 m2 Druckschachtentleerung; Länge ca. 10.0 m, Ø ca. 0.2 m inklusive Wirbelbremse (Vertikalschacht: Ø ca. 0.85 m, Fläche ca. 45 m2) Saugrohre; vier (4) Stück, Fläche insgesamt ca. 330 m2 Die bestehende Korrosionsschutzbeschichtung ist PCB-haltig und komplett zu entfernen. Dies erfordert entsprechende Arbeitssicherheitsvorschriften sowie Einhausungen, Unterdruckhaltung, Filteranlagen und Entsorgung als Sonderabfall gemäss geltenden Umweltvorschriften. In der Korrosionsschutz-Arbeitszone sowie in Dekontaminationsschleusen ist mittels Lüftungsaggregaten ein Unterdruck gegenüber der nicht abgeschotteten Umgebung zu erzeugen. Für Material- und Personentransporte in vertikalen und geneigten Bauwerksabschnitten sind temporäre Windenanlagen einzusetzen. Planung, Installation, Betrieb, Überwachung und Rückbau der Windenanlagen sind Bestandteil der ausgeschriebenen Leistungen. Die Ausführung ist über drei Zeiträume in den Jahren 2028 bis 2030 vorgesehen. Jede Bausaison dauert rund 120 Kalendertage und ist zwischen Anfang Januar und Anfang Mai geplant. Aufgrund der alpinen Lage und der winterlichen Rahmenbedingungen sind witterungsbedingte Einschränkungen in Logistik, Materialtransport, Installationen und Bauablauf ausdrücklich zu berücksichtigen. Die Arbeiten sind eng mit parallel ausgeführten Baumeisterarbeiten sowie Stahlwasserbauarbeiten zu koordinieren. Schnittstellen bestehen insbesondere hinsichtlich Zugänglichkeit, Einhausungen und Abschottung, Lüftung/Unterdruck, Logistik/Transport, Sicherheits- und Rettungsorganisation sowie Terminabstimmung.

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