Remise en état du pont Letzibrücke, Lütisburg
Titre officiel en allemand: Instandsetzung Letzibrücke, Lütisburg
La Politische Gemeinde Lütisburg commande la remise en état de la Letzibrücke, construite en 1969, après la détection de déficiences structurelles, afin d’assurer une circulation sans restriction de poids.
- Prestations
- Les travaux comprennent un renforcement en UHFB, une précontrainte extérieure, six ancrages, de nouvelles culées et appuis, et un trottoir élargi.
- Aptitude
- Fournir les informations sur le soumissionnaire et son personnel, ainsi que des références conformes aux critères du dossier.
Dates clés
- 15.08.2026Publication sur simap.ch
- 28.08.2026Session de questions
- 23.09.2026, 23h59Délai de remise des offres
- 28.09.2026Ouverture des offres
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Reproduction non officielle. Le texte en allemand ci-dessous est extrait sans modification de la publication SIMAP n° 42263. Seule la publication officielle fait foi.
Sanierung Letzibrücke Die bestehende Letzibrücke wurde im Jahre 1969 erstellt und besteht aus einem vorgespanntem Hohlkasten, der über fünf Felder führt. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt 150.8 m und die bestehende Brückenbreite misst inklusive der Randborde 8.65 m. Eine im Jahr 2020/2021 durchgeführte statische Überprüfung zeigte auf, dass die bestehende Brücke einige statische Defizite aufweist, welche für den langfristigen Erhalt der Brücke instand zu stellen sind. Die Baumeisterarbeiten umfassen die Ertüchtigung / Instandstellung der Letzibrücke auf eine uneingeschränkte Befahrung ohne Gewichtsreduktion. Beim Überbau aus Spannbeton erfolgt eine Schubverstärkung ø20/25 mm aus nichtrostendem Stahl. Zur Aufnahme der Längszugkräfte aus Torsion und Schub erfolgt eine Verstärkung mit externen Vorspannkabeln in allen 4 Ecken des Hohlkastens. In Querrichtung erfolgt die Ertüchtigung mittels einer bewehrten UHFB-Schicht, welche gleichzeitig als Abdichtung der Brückenkonstruktion dient. Die bestehenden Randborde und Fahrzeugrückhaltesystem werden ersetzt. Im Bereich der Grundwasserschutzzonen S1 und S2 ist aufgrund des Grundwassers ein Gischt- und Spritzschutz vorgesehen. Der schmale Gehweg von 1.05 m wird auf 1.60 m verbreitert. Das bestehende statische System mit schwimmender Lagerung wird aufgehoben. Der Brückenüberbau wird am Widerlager Ganterschwil mit einer festen Lagerung ausgestattet. Die bestehenden Pfeiler müssen nicht verstärkt werden. Das Widerlager auf der Seite Ganterschwil wird zur Aufnahme der Horizontalkräfte im Baugrund mit 6 vorgespannten Anker (Typ L4, freie Ankerlänge 11m, Verankerungslänge 10 m) rückverankert. Die Brückenlager sowie der Fahrbahnübergang wird ersetzt. Für spätere Inspektionen er Brückenlager sowie der Verankerung wird eine Widerlagerkammer inkl. Widerlagertüre erstellt. Das Widerlager Lütisburg muss aufgrund des neuen statischen Systems und der daraus resultierenden grösseren Verschiebung auf dieser Seite komplett neu erstellt werden. Für Inspektionen wird ebenfalls eine Widerlagerkammer inkl. Widerlagertüre erstellt. Aufgrund der grösseren Verschiebung wird ein neuer mechanischer Fahrbahnübergang benötigt. Die Fundation erfolgt bei beiden Lagern an der bestehenden Position im Felsen. Hauptausmasse: Betonabbruch: ca. 130 m3 6 vorgespannte Anker: Gesamtlänge ca. 126 m Randbord: Gesamtlänge ca. 2x 161 m Aushub: Gesamtaushub ca. 500m² Betonvolumen bewehrt: ca. 195 m³ Betonvolumen UHFB bewehrt: ca. 86 m³ Auf- und Hinterfüllungen: ca. 330 m³ Randsteine: Gesamtlänge ca. 280 m Asphaltbeläge: ca. 230 Tonnen Leitschranken: ca. 2x161 Meter 4 Brückenlager Externe Vorspannung: Gesamtlänge ca. 609 m Gischtschutz: Länge ca. 265 m