ROKS TP2: Korrosionsschutzarbeiten Anlagen Ova Spin
Engadiner Kraftwerke AG beschafft Korrosionsschutzarbeiten an bestehenden Stahlpanzerungen und Wasserbauwerken in Ova Spin. Im Projekt ROKS TP2 werden PCB-haltige Beschichtungen entfernt und erneuert.
- Leistungen
- PCB-Beschichtung entfernen und Sonderabfall entsorgen; 1'700 m2 vorbereiten und beschichten, einschliesslich Prüfungen und Dokumentation.
- Eignung
- Arbeiten erfolgen unter Tage im entleerten System, mit Winterlogistik und Koordination paralleler Gewerke.
Wichtige Termine
- 24.07.2026Publikation auf simap.ch
- 21.08.2026Fragerunde
- 02.10.2026, 14:00 UhrEingabefrist
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
Detaillierter Leistungsumfang
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Text der Publikation
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Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 40875. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Im Rahmen des Projekts «ROKS – TP2 Anlagen Ova Spin » werden umfassende Korrosionsschutzarbeiten an bestehenden Stahlpanzerungen, Saugrohren, und Sicherheitsorganen ausgeführt. Die Arbeiten erfolgen im entleerten System unter Untertagebedingungen und sind abschnittsweise auszuführen. Es handelt sich um Leistungen mit hohen Anforderungen an Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Qualität und Dokumentation. Betroffene Bauwerksabschnitte und Objekte mit geometrischen Hauptkennwerten: 2 Saugrohrdiffusoren (1.0- 2.0 m x 3 m) mit Auslaufpanzerung und Saugrohrklappen, Fläche total: ca. 250 m2 Panzerung Mauerdurchlass Ø ca. 2.8 m inkl. 2 Schützentafeln, Fläche total: ca. 450 m2 Panzerung Grundablass Ø ca. 4.5 m, Länge: ca. 55 m, inkl. 2 Schützentafeln, Fläche total: ca. 750 m2 Treibwassereinlauf Pradella inkl. 1 Schützentafel, Fläche total: ca. 250 m2 Total TP2: 1'700 m2 Die bestehende Korrosionsschutzbeschichtung ist PCB-haltig und komplett zu entfernen. Dies erfordert entsprechende Arbeitssicherheitsvorschriften sowie Einhausungen, Unterdruckhaltung, Filteranlagen und Entsorgung als Sonderabfall gemäss geltenden Umweltvorschriften. In der Korrosionsschutz-Arbeitszone sowie in Dekontaminationsschleusen ist mittels Lüftungsaggregaten ein Unterdruck gegenüber der nicht abgeschotteten Umgebung zu erzeugen. Die Ausführung ist über zwei (2) jeweils 4-monatige Abschnitte in den Jahren 2029 und 2030 vorgesehen. Jede Bausaison dauert rund 120 Kalendertage und ist zwischen Anfang Januar und Anfang Mai vorgesehen. Aufgrund der alpinen Lage und der winterlichen Rahmenbedingungen sind witterungsbedingte Einschränkungen in Logistik, Materialtransport, Installationen und Bauablauf ausdrücklich zu berücksichtigen. Die Arbeiten sind eng mit parallel ausgeführten Baumeisterarbeiten sowie Stahlwasserbauarbeiten zu koordinieren. Schnittstellen bestehen insbesondere hinsichtlich Zugänglichkeit, Einhausungen und Abschottung, Lüftung/Unterdruck, Logistik/Transport, Sicherheits- und Rettungsorganisation sowie Terminabstimmung. Ausgeschriebener Leistungsumfang (insbesondere): · Baustelleninstallation · Erstellung eines spezifischen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkonzepts (SiGeKo) · Einhausung der Arbeitsbereiche · Vollständiger Abtrag der bestehenden PCB-haltigen Beschichtung inkl. Abfallbewirtschaftung/Sonderabfallentsorgung · Oberflächenvorbereitung · Applikation eines mehrschichtigen Beschichtungssystems · Qualitätssicherung und Prüfungen · Dokumentation (Prüf- und Messprotokolle, Materialchargen, Fotodokumentation, Abnahmeunterlagen)