Sanierung Bodensee-Arena Leistungsofferte HLKS inkl. Gebäudeautomation und Fachkoordination
Die Stadt Kreuzlingen sucht ein HLKS-Ingenieurbüro für die Sanierung der Bodensee-Arena und die Einhausung des Ausseneisfelds als Trainingshalle, um Erneuerungsbedarf zu decken und den Betrieb aufrechtzuerhalten.
- Leistungen
- HLKS, Gebäudeautomation MSRL und Fachkoordination gemäss SIA 108, Phasen 31-53, bis zur Inbetriebnahme.
- Vertrag
- Der Investitionskredit von CHF 26.7 Mio. bildet die verbindliche Obergrenze des Gesamtprojekts.
- Eignung
- Zwei Firmenreferenzen einreichen, vorzugsweise innerhalb der letzten zehn Jahre realisiert, je mit SIA-Schwierigkeitsfaktor n ≥ 1.0.
- Zu beachten
- Design-to-Cost gilt; Betrieb möglichst erhalten und Schnittstellen mit separat beauftragter Kälte- und Elektroplanung abstimmen.
Unterlagen für Ihre Offerte
- U1_Leistungsoffertverfahren_HLKS_Verfahrensprogramm.pdfAusschreibungsunterlagen · 1.7 MB
- U2_Formular Angaben zum HLKS-Ingenieurbüro.docxAusschreibungsunterlagen · 46 KB
- U3_Botschaft Volksabstimmung.pdfAusschreibungsunterlagen · 1.2 MB
- U4_KBOB-Mustervertrag HLKS.pdfAusschreibungsunterlagen · 344 KB
- U5_Vertragsbeilage Bauwerksdokumentation.pdfAusschreibungsunterlagen · 400 KB
Wichtige Termine
- 30.10.2026Publikation auf simap.ch
- 24.11.2026, 17:00 UhrEingabefristFrist in 25 Tagen
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
Detaillierter Leistungsumfang
Strukturierter Überblick über Leistungen, Anforderungen und Fristen.
Prüfung des Auftraggebers
Kontext zur Beschaffung und zu den veröffentlichten Angaben.
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Text der Publikation
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Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 46565. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Die Bodensee-Arena ist eine bedeutende Sport-, Freizeit- und Veranstaltungsanlage der Region Kreuzlingen–Konstanz. Die seit 1978 bestehende und mehrfach erweiterte Anlage weist umfassenden baulichen, technischen und betrieblichen Erneuerungsbedarf auf. Die Stadt Kreuzlingen plant die Sanierung der bestehenden Anlage und die Einhausung des heutigen Ausseneisfeldes zu einer Trainingshalle. Die bestehende Bausubstanz soll soweit technisch und wirtschaftlich sinnvoll weiterverwendet werden. Die Realisierung erfolgt etappiert unter Berücksichtigung des laufenden Betriebs. Mit dem Volksentscheid vom 28. September 2025 wurde der Investitionskredit von CHF 26.7 Mio. bewilligt. Dieser bildet die verbindliche finanzielle Obergrenze des Gesamtprojekts. Die Planung ist konsequent nach dem Design-to-Cost-Prinzip zu entwickeln. Im Rahmen eines selektiven Leistungsoffertverfahrens mit Präqualifikation (Phase 1) und anschliessendem Angebot (Phase 2) wird ein qualifiziertes HLKS-Ingenieurbüro für die HLKS-Planung einschliesslich Gebäudeautomation (MSRL) und Fachkoordination gesucht. Das Büro muss sämtliche ausgeschriebenen Fachbereiche abdecken und die Gesamtverantwortung für die Koordination und Integration der Leistungen innerhalb des Mandats übernehmen. Das Mandat umfasst die Leistungen gemäss SIA 108 für die Phasen 31–53, von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme. Besondere Herausforderungen bilden die unterschiedlichen Erneuerungsstände der bestehenden Gebäudetechnik, die Integration der Abwärmenutzung aus der Kälteanlage der Eispiste sowie die Abstimmung der Energieversorgung und der haustechnischen Anlagen im bestehenden Hauptgebäude und in der neuen Trainingshalle. Gesucht sind wirtschaftliche und energieeffiziente Lösungen, die den unterschiedlichen Nutzungen und Betriebszuständen Rechnung tragen und eine etappierte Realisierung bei möglichst weitgehendem Erhalt des laufenden Betriebs ermöglichen. Die Schnittstellen zur separat beauftragten Kälte- und Elektroplanung sind dabei sicherzustellen.