(b26054-1) Umbau und Sanierung Verwaltungsgebäude Bundesgasse 32, Bern / BKP 112, 211
Das Bundesamt für Bauten und Logistik beschafft Abbruch- und Baumeisterarbeiten zur Sanierung der Bundesgasse 32 nach dem Auszug der Nutzenden, mit Erhalt der historischen Bausubstanz und angepassten Räumen für die Bundeskanzlei.
- Leistungen
- Die Arbeiten umfassen Schadstoffsanierung, Ersatz der Haus- und Sicherheitsanlagen, Liftzugang zum 6. Obergeschoss und Sanierung der Sandsteinfassade.
- Eignung
- Zwei vergleichbare, in den letzten ca. 10 Jahren abgeschlossene Unternehmensreferenzen und ausreichende, geeignete Personalressourcen sind nachzuweisen.
- Zuschlag
- Der Preis zählt 70%; weitere Kriterien betreffen Referenzen, Terminprogramm sowie Baustelleninstallation und Baulogistik.
- Zu beachten
- Die historische Bausubstanz erfordert vorsichtigen Rückbau, geschultes und sensibilisiertes Personal sowie den Schutz angrenzender Bauteile.
Wichtige Termine
- 11.08.2026Publikation auf simap.ch
- 31.08.2026Fragerunde
- 21.09.2026, 23:59 UhrEingabefrist
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
Detaillierter Leistungsumfang
Strukturierter Überblick über Leistungen, Anforderungen und Fristen.
Prüfung des Auftraggebers
Kontext zur Beschaffung und zu den veröffentlichten Angaben.
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Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 42081. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Mit der Sanierung der Bundesgasse 32 erfolgt die Überführung des Gebäudes in den nächsten Lebenszyklus und es werden Räumlichkeiten für die Bundeskanzlei moderat umgebaut. Die Realisierung des Umbaus und der Sanierung der Bundesgasse 32 ist nach Auszug der heutigen Nutzenden in den Jahren 2027 bis 2029 geplant. Denkmalpflege Die Häuserzeile, welche 1874/75 erstellt wurde, untersteht den Vorschriften der Denkmalpflege für die Berner Altstadt und dem UNESCO Weltkulturerbe. Das Gebäude wird unter Einbezug der Denkmalpflege sorgfältig saniert. Die Grundstruktur des Gebäudes bleibt grossmehrheitlich erhalten. Die historische Bausubstanz befindet sich hauptsächlich auf den Regelgeschossen in der südseitigen Zimmerschicht, welcher besonderer Beachtung geschenkt werden muss. Bauliche Eingriffe Die baulichen Eingriffe beschränken sich auf Anpassungen der Raumstrukturen im Erdgeschoss für multifunktional nutzbare Räume und im Dachgeschoss für moderne, offen gestaltete Arbeitsplätze. Auf den Regelgeschossen sollen, wo möglich, einzelne Büros zusammengelegt werden. Die vorhandenen Schadstoffe werden fachmännisch saniert. Die haus- und sicherheitstechnischen Anlagen entsprechen nicht mehr dem Stand der heutigen Technik und werden ersetzt. Ebenfalls werden die Toilettenanlagen den heutigen Bedürfnissen angepasst. Das 6. Obergeschoss wird durch eine neue Liftanlage behindertengerecht erschlossen. Die Sandsteinfassade wird saniert. Es wird in Minergie-Eco gebaut, aber ohne Zertifizierung. Innerstädtische Lage Aufgrund der innenstädtischen Lage sind die Platzverhältnisse für die Baustelleninstallation und -logistik sehr eng, was ein durchdachtes Konzept erfordert. Abbrucharbeiten / Baumeisterarbeiten Originale Baumaterialien (wie historischer Sandstein oder Holz) werden so weit wie möglich erhalten, Substanzerhalt und Denkmalpflege stehen im Fokus. Aufgrund erhaltenswerter Bausubstanz sind die Abbruch- und Baumeisterarbeiten mit der notwendigen Vorsicht auszuführen und entsprechend geschultes und sensibilisiertes Personal ist notwendig. Angrenzende Bauteile sind fachgerecht gegen Verschmutzung und mechanische Beschädigungen zu schützen.