(b26009-5) Neubau Interventionszentrum Zoll St. Margrethen / BKP 250
Das BBL plant in St. Margrethen SG den Neubau eines Interventionszentrums mit Hauptgebäude, Nebenbauten sowie technischen Anlagen und Infrastrukturen. Beschrieben werden die Wasserversorgung, Schmutz- und Regenwasserableitung, ein Grauwassernetz für Toiletten, Urinier und Gartenventile sowie die Warmwassererzeugung mit Zirkulation.
Wichtige Punkte
- Das Bauprojekt umfasst ein Hauptgebäude und mehrere Nebenbauten mit zugehörigen technischen Anlagen und Infrastrukturen.
- Regenwasser von Gebäude C wird in einem Tank gesammelt und für das Grauwassernetz genutzt; dieses versorgt Toilettenspülungen, Urinier und Gartenventile.
- Die Regenwasserbehandlung erfolgt lediglich über einen groben Vorfilter; eine UV-Bestrahlung oder vergleichbare Behandlung ist nicht vorgesehen.
- Die Warmwassererzeugung erfolgt über eine Frischwasserstation einschliesslich Warmwasserzirkulation; diese gehört zum Lieferumfang Sanitär.
Wichtige Termine
- 19.05.2026Publikation auf simap.ch
- 05.06.2026Fragerunde
- 10.07.2026, 23:59 UhrEingabefrist
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
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Text der Publikation
Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 34765. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Die Parzelle Nr. 3396 befindet sich in St. Margrethen SG in unmittelbarer Nähe der Autobahn A1 sowie der Landesgrenze zu Österreich. Auf dem Areal plant das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) den Neubau eines Interventionszentrums (IVZ) mit mehreren Gebäudeteilen. Das Bauprojekt umfasst ein Hauptgebäude sowie mehrere Nebenbauten mit zugehörigen technischen Anlagen und Infrastrukturen. Versorgung Wasser Die Frischwasserversorgung erfolgt durch die Technischen Betriebe St. Margrethen. Die Wasserhärte in St. Margrethen beträgt durchschnittlich 17.3°fH, entsprechend wurde keine Wasser-nachbehandlung eingeplant. Schmutzwasser Das verschmutzte Abwasser wird an die Technischen Betriebe St. Margrethen angeschlossen. Bedingt durch die geometrische Situation im Gebäude erfolgt die Ableitung über diverse Übergabepunkte an die Umgebungskanalisation. Die Bearbeitung des Schmutzwassers ab Gebäudegrenze, erfolgt durch den Werkleitungsplaner und ist nicht Bestandteil des Gewerks Sanitär. Regenwasser Das anfallende Regenwasser auf der Dachfläche des Gebäude C welche mit Photovoltaikmodulen belegt wird, wird in einem Regenwasser-Tank im 1.UG des Gebäude C gesammelt. Wenn der Tank ausgelastet ist, wird das Regenwasser mit natürlichem Gefälle in die Versickerungen auf dem Areal geleitet. Das rest-liche Regenwasser der nichtbegehbaren Dachflächen wird ebenfalls in die Versickerung auf dem Areal geleitet. Auf dem Dach des Gebäude A befindet sich ein Dachgarten, welcher begehbar ist. Dieses «ver-schmutzte» Regenwasser wird in das Schmutzabwasser geleitet. Die Bearbeitung des Regenwassers ab Gebäudegrenze erfolgt durch den Werkleitungsplaner und ist nicht Bestandteil des Gewerks Sanitär. Grauwasser Nutzung Im 1.UG des Gebäude C befindet sich ein Regenwassertank für die Sammlung des Regenwassers der Dacheinläufe Gebäude C. Mittels Druckerhöhungsanlage wird ein Grauwassernetz gespiesen, welches auf alle Gebäudeteile verteilt wird. Das Grauwasser wird verwendet für die Toilettenspülungen und die Urinier in allen Gebäudeteilen sowie für alle Gartenventile auf dem Areal. Das Regenwasser wird lediglich durch einen groben Vorfilter gereinigt, es findet keine Bestrahlung statt mit UV oder ähnlichem. Da die Dachfläche des Gebäude C begrünt ist, wird es zu Verfärbungen des Regenwassers kommen. Warmwasser/Warmwasserzirkulation Die Warmwassererzeugung erfolgt ab einer Frischwasserstation (Lieferumfang Sanitär) inkl. Warmwasserzirkulation.