(b26009-8) Neubau Interventionszentrum Zoll St. Margrethen / BKP 237
Das Bundesamt für Bauten und Logistik beschafft die Gebäudeautomation für ein neues Zoll-Interventionszentrum, damit Gebäude und technische Anlagen sicher und energieeffizient betrieben werden.
- Leistungen
- Managementsysteme, BACnet-Automationsstationen und KNX-Raumautomation in den Gebäuden A, B und C integrieren.
- Eignung
- 2 vergleichbare Unternehmensreferenzen aus den letzten 10 Jahren zu Managementsystemen, BACnet, Automationsstationen und KNX-Integration einreichen.
- Zuschlag
- Der Preis zählt 40%; Schlüsselpersonenreferenzen 40%, Servicebereitschaft und Reaktionszeit 10% sowie Lebenszykluskosten 10%.
- Zu beachten
- Neulinge im BBL-System müssen eine Testumgebung aufbauen; nachträgliche Vorbehalte oder Preisänderungen werden nicht anerkannt.
Unterlagen für Ihre Offerte
- (b26009-8) Dokumente.zipAusschreibungsunterlagen · 54.7 MB
- (b26009-8) korrigierte Dokuemente.zipFragerunde · 1.2 MB
Wichtige Termine
- 31.08.2026Publikation auf simap.ch
- 25.09.2026Fragerunde
- 23.10.2026, 23:59 UhrEingabefrist
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
Detaillierter Leistungsumfang
Strukturierter Überblick über Leistungen, Anforderungen und Fristen.
Prüfung des Auftraggebers
Kontext zur Beschaffung und zu den veröffentlichten Angaben.
Diese Ausschreibung ist abgeschlossen
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Text der Publikation
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Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 41018. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Die Parzelle Nr. 3396 befindet sich in St. Margrethen SG in unmittelbarer Nähe der Autobahn A1 sowie der Landesgrenze zu Österreich. Auf dem Areal plant das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) den Neubau eines Interventionszentrums (IVZ) mit mehreren Gebäudeteilen. Das Bauprojekt umfasst ein Hauptgebäude sowie mehrere Nebenbauten mit zugehörigen technischen Anlagen und Infrastrukturen. Managementsystem Es ist ein Gebäudeautomationssystem für die Überwachung der Alarme und die Integration der haustechnischen Anlagen und Raumautomation vorgesehen. Die Managementebene wird in das bundesinterne Leitsystem integriert und muss zwingend nach den BBL-Standards ausgeführt werden. Anbieter, welche noch nie Anlagen in ein BBL-System integriert haben, müssen zwingend vorgängig eine Testumgebung aufbauen. Dazu liegt ein separates Leistungsverzeichnis bei. Die Funktionen der Raumautomation werden grösstenteils dezentral verarbeitet und über einen Feldbus vollumfänglich in die Managementebene integriert. Für die Wärmeerzeugung ist eine reversible Wärmepumpe für den Heiz- und Kühlbetrieb vorgesehen. Die Regulierung unterscheidet sich für 3 verschiedene Betriebsfälle (Sommer- Winter- und Übergangsbetrieb) Es sind drei separate Inbetriebsetzungstermine vorgesehen. Anlageautomation Die Automationsstationen der haustechnischen Anlagen sind frei programmierbar und werden per Bacnet-Protokoll in die Managementebene integriert. Es sind frei programmierbare DDC Stationen zu wählen. Die Funktionen sind auch bei Netzwerkausfall gewährleistet. Die Schaltgerätekombinationen werden nach BBL-Standard aufgebaut. Raumautomation Für die Beleuchtungs- und Beschattungssteuerung ist ein KNX-System vorgesehen und wird durch den Elektrounternehmer integriert. Es werden nur die wichtigsten Meldungen, welche für die Regulierung der Haustechnik benötigt werden, integriert. Für die Belüftung und das Heizen und Kühlen der Räume sind unterschiedliche Systeme eingesetzt. (VAV, Verbundlüfter, FBH, FAN-Coils, etc.) Die Programmierung der Raumautomation (exkl. Beleuchtung und Beschattung) ist Aufgabe des GA-Unternehmers. Für die Integration werden dezentrale Controller eingesetzt, welche über einen Feldbus in das Gesamtsystem integriert werden.