MP-260021 N01-56 Ausbau Ladeinfrastruktur WH Thal PV BSA DP+ IBN BL
Am Werkhof Thal wird die Infrastruktur für den vollständigen elektrischen Betrieb künftiger Fahrzeuge in einer Realisierungsphase ausgebaut. Der Auftrag umfasst die vollständige BSA-Projektierung des Detailprojekts+, einschliesslich Transformatorenstation, Leitungen, Ladeanlagen, Batteriespeicher, PVA-Einspeisung, Gebäudeerweiterung sowie Ausschreibung, Ausführung, Bau, Inbetriebnahme und Bauleitung.
Wichtige Punkte
- Neubau einer leistungsstärkeren Transformatorenstation auf einer ASTRA-Parzelle sowie neue Niederspannungs-Tiefbauleitungen und Gebäudeinstallationen.
- Planung von Normal- und Schnellladestationen, Batteriespeicher für Lastspitzen, PVA-Einspeisung und Netzstabilisierung.
- Einbindung der neuen Infrastruktur in das GEVI-Energiemanagement GridVis und das BSA-Leitsystem.
- Der Auftrag umfasst die vollständige Projektierungsleistung BSA des Detailprojekts+ sowie Ausschreibung, Ausführungsunterlagen, Bau, Inbetriebnahme, Abschluss und Bauleitung.
Wichtige Termine
- 18.08.2026Publikation auf simap.ch
- 02.09.2026Fragerunde
- 28.09.2026, 23:59 UhrEingabefristFrist in 14 Tagen
- 01.10.2026Offertöffnung
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
Detaillierter Leistungsumfang
Strukturierter Überblick über Leistungen, Anforderungen und Fristen.
Prüfung des Auftraggebers
Kontext zur Beschaffung und zu den veröffentlichten Angaben.
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Text der Publikation
Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 42376. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Für den Werkhof Thal (N01/Abschnitt 56, Kanton St. Gallen) wird die Elektrifizierungsinfrastruktur in einer einzigen Realisierungsphase und als geschlossenes Gesamtkonzept so ausgebaut, dass alle zukünftigen Fahrzeuge (PW, Lieferwagen 3,5 t, LKW, Winterdienst) elektrisch betrieben werden können. Ausgelöst durch die Weisung Energiestrategie des Bundes (ASTRA 76006) und das Klimapaket reicht die heute noch funktionsfähige, aber weitgehend aus den 1970er-Jahren stammende elektrische Bestandsversorgung für den vollständigen E-Mobilitätsausbau kapazitiv nicht mehr aus; eine weitere Optimierung via Lastmanagement ist nicht mehr möglich. Der Standort eignet sich als Musterlösung, da er langfristig nicht vollständig umgebaut werden muss, räumliche Freiheiten bietet, baulich in annehmbarem Zustand ist und sich gut mit einer neuen Transformatorenstation erschliessen lässt. Kernmassnahmen sind der Neubau einer leistungsstärkeren Transformatorenstation auf ASTRAParzelle (ESTI-Verfahren durch Ingenieurbüro, später Eigentum/Betrieb ASTRA/GEVI), die Erschliessung des Areals mit neuen Niederspannungs-Tiefbauleitungen und Gebäudeinstallationen, Normal- und Schnellladestationen, ein Batteriespeicher für Lastspitzen (Winterdienst), PVA-Einspeisung und Netzstabilisierung, ein Anbau der Einstellhalle für Transportfahrzeuge in Längsrichtung (Dachhöhe unverändert, vereinfachtes Bewilligungsverfahren) sowie die Entflechtung vom kantonalen Niederspannungsnetz (KaPo-Gebäude, alte TS 54 auf Kantonsparzelle im Baurecht Netzbetreiber). Die neue Infrastruktur wird in das GEVI-Energiemanagement (GridVis) und das BSA-Leitsystem eingebunden. Der Auftrag umfasst die vollständige Projektierungsleistung Fachbereich BSA des Detailprojektes+ (DP+). Eine vorherige Projektphase gibt es nicht (bis auf das Projektkompendium), sodass z.B. Grundlagenleistungen welche in den planmässig vorherigen Projektphasen erstellt werden müssten, im DP+ zu erstellen sind. Weiter sind die Projektierungsphasen «Ausschreibung», «Unterlagen für die Ausführung», «Bau», «Inbetriebnahme, Abschluss» und die «Bauleitung» Bestandteil dieses Auftrages.