Ausschreibung BKP 211 Baumeisterarbeiten
Wohnen und Pflege Peteracker AG beschafft Baumeisterarbeiten für ein neues Pflegezentrum, das das bestehende Heim mit 42 Bewohnern durch eine auf künftige Pflegebedürfnisse ausgerichtete Unterkunft und Dienstleistungen ersetzt.
- Leistungen
- BKP 211 Baumeisterarbeiten für ein dreigeschossiges Zentrum mit 56 Pflegezimmern.
Unterlagen für Ihre Offerte
- Submission BKP 211 Baumeisterarbeiten.zipAusschreibungsunterlagen · 10.6 MB
- Submission BKP 211 Pläne.zipAusschreibungsunterlagen · 48.2 MB
Wichtige Termine
- 04.11.2026Publikation auf simap.ch
- 20.11.2026Fragerunde
- 16.12.2026, 12:00 UhrEingabefristFrist in 42 Tagen
- 17.12.2026, 12:00 UhrOffertöffnung
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
Detaillierter Leistungsumfang
Strukturierter Überblick über Leistungen, Anforderungen und Fristen.
Prüfung des Auftraggebers
Kontext zur Beschaffung und zu den veröffentlichten Angaben.
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Text der Publikation
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Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 46736. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Kurze Zusammenfassung zum Projekt: Auf der Parzelle Nr. 7297 soll ein neues Pflegezentrum für die Wohnen und Pflege Peteracker AG erstellt werden. Das Projekt umfasst 56 Pflegezimmer mit den dazugehörigen Nebenräumen, die sich auf drei Etagen verteilen. Im Erdgeschoss befindet sich eine Abteilung speziell für demenzerkrankte Bewohner sowie ein öffentliches Restaurant und der Speisesaal für die Bewohner. Ausgangslage Vor dem Hintergrund der sich stetig verändernden, komplexen Anforderungen an ein modernes Alters- und Pflegeheim sowie an eine zukunftsgerichtete Altersversorgung, hat die Sozialbehörde im Herbst 2017 das Pro- jekt «Vision Alter und Strategie Alters- und Pflegeheim Peteracker (APH)» initiiert. Inhaltliche Schwerpunkte waren einerseits die stationäre Pflege (Alters- und Pflegeheim Peteracker, APH), andererseits Dienstleistun- gen für Senioren ohne (stationären) Pflegebedarf. Das Projekt «Vision Alter und Strategie Alters- und Pflege- heim Peteracker (APH)» sollte nicht nur die aktuellen Anforderungen, sondern auch jene der Zukunft flexibel berücksichtigen. Am 13. Februar 2022 genehmigte die Stimmbevölkerung der Gemeinde die Ausgliederung des Alters- und Pflegeheims Peteracker (APH) von der Politischen Gemeinde Rafz in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft. Das APH Peteracker bietet aktuell 42 Bewohnerinnen und Bewohnern Wohn- und Lebensraum mit einer qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten Betreuung und Pflege sowie eine Vielzahl weiterer Dienstleistungen und ist die einzige diesbezügliche Institution in der Gemeinde Rafz. Die «Wohnen und Pflege Peteracker AG» ist Betreiberin des Alters- und Pflegeheims und hat die Parzellen von der Gemeinde im Baurecht übernommen. Das Areal Peteracker mit dem Alters- und Pflegeheim Peteracker (APH) liegt etwas ausserhalb des Dorfzent- rums der Gemeinde Rafz, zwischen der Landstrasse und der SBB- Bahnlinie. Unmittelbar gegenüber des Alters- und Pflegeheims Peteracker liegt das ehemalige Backsteinwerk der Zürcher Ziegeleien. Das Gebiet ist geprägt von einem ländlichen Charme. Städtebau Der Neubau fügt sich als Teil eines weilerartigen Ensembles in die bestehende Anlage des Peterackers ein. Seine Setzung orientiert sich an der lockeren Anordnung der bestehenden Gebäude und stärkt deren räumlichen Zusammenhang. Die grosse Baumasse wird durch einen längsgerichteten Hauptbau und zwei seitliche Flügel gegliedert. Dadurch erscheint das Gebäude als Zusammenspiel mehrerer kleinerer Baukörper und entspricht dem Massstab des Ortes. Im Zentrum entsteht ein neuer, hofartiger Dorfplatz als identitätsstiftender Begegnungsraum. Sichtbezüge zur offenen Landschaft und zu den Bestandsbauten bleiben erhalten. Nutzungsverteilung Das Erdgeschoss bildet den öffentlichen Mittelpunkt des Hauses mit Eingang, Empfang, Restaurant und Speisesaal. Diese Räume sind flexibel nutzbar und können für Veranstaltungen zusammengeschaltet werden. Die Administration ist direkt an den Eingangsbereich angebunden. Küche, Anlieferung und Logistik sind funktional organisiert und separat erschlossen. In den Obergeschossen befinden sich vier Wohngruppen mit insgesamt 44 Einzelzimmern. Jede Wohngruppe ist übersichtlich organisiert und über Rundwege erschlossen. Eine spezialisierte Demenzwohngruppe für 13 Bewohner liegt geschützt im Hochparterre mit direktem Zugang zu einem eigenen Garten. Im Untergeschoss sind neben der Wäscherei auch die Lager- und Technikflächen untergebracht. Zudem befindet sich hier die Tiefgarage mit 24 Parkplätzen für die Mitarbeitenden des Pflegezentrums. Umgebungsgestaltung Der Landschaftsraum am Siedlungsrand im Rafzerfeld verbindet ländliche Lebensqualität mit einer kulturlandschaftlich geprägten Umgebung. Das Freiraumkonzept greift die ortstypische, locker angeordnete Struktur auf und entwickelt das Areal als weilerartige Anlage mit einem zentralen Dorfplatz. Grün- und Pflanzflächen gliedern den Aussenraum, reduzieren die Versiegelung und vernetzen das Areal mit der umgebenden Landschaft. Ein differenziertes Wegesystem sowie die klare Trennung von Auto- und Fussgängerverkehr sorgen für eine gute Erschliessung und Aufenthaltsqualität. Ergänzend schaffen spezifische Bereiche wie eine Sonnenterrasse gegen Süden, ein geschützter Demenzgarten und vielfältige Bepflanzungen attraktive Aufenthaltsorte und fördern das Wohlbefinden der Bewohner. Konstruktion Die Tragkonstruktion des Gebäudes wird aus Stahlbeton und Mauerwerk errichtet. Die erforder- liche Erdbebensicherheit wird durch durchgehende Erschliessungskerne in allen Geschossen, einzelne Betonscheiben in den Aussenwänden sowie Geschossdecken aus Stahlbeton gewähr- leistet. Die Aussenwände des Gebäudes bestehen aus nichttragenden, ausgedämmten und geschossübergreifenden Holzelementen. Auf der Innenseite werden diese Elemente mit einer Installationsschicht versehen, während die Aussenseite mit einer hinterlüfteten Holzfassade verkleidet wird.