Zuschlag ausstehendBauarbeiten

Baumeisterarbeiten

Das Wichtigste in KürzeKI-Zusammenfassung

Die Gemeinde Horw beschafft Bauarbeiten für ein neues Primarschulhaus Allmend, das die bestehende Sportanlage durch nachhaltige, hindernisfreie Räume für die Primarstufe 1 bis 6 ersetzt.

Leistungen
Die Arbeiten umfassen Betonverdrängungsbohrpfähle, Servicekerne und Wendeltreppen aus Stahlbeton sowie eine Holztragstruktur.
Zu beachten
Der Baugrund ist anspruchsvoll; zwei voneinander getrennte Grundwasserstockwerke sind zu berücksichtigen.

Wichtige Termine

  1. 21.08.2026Publikation auf simap.ch
  2. 21.09.2026, 23:59 UhrEingabefrist

Die vollständige Ausschreibungsanalyse

Detaillierter Leistungsumfang

Strukturierter Überblick über Leistungen, Anforderungen und Fristen.

Prüfung des Auftraggebers

Kontext zur Beschaffung und zu den veröffentlichten Angaben.

Diese Ausschreibung ist abgeschlossen

Buchen Sie eine Demo und sehen Sie, wie Sealio die nächsten ähnlichen Ausschreibungen für Ihr Unternehmen findet.

  • Detaillierter Abgleich mit Ihrem Unternehmensprofil
  • Go-/No-Go-Empfehlung
  • Unterstützung bei der Ausarbeitung Ihrer Offerte

Text der Publikation

Auf simap.ch ansehen

Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 42449. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.

Der geplante Neubau des Primarschulhauses Allmend verfolgt das Ziel, eine zukunftsfähige, nachhaltige und pädagogisch funktionale Infrastruktur für die Primarstufe 1 bis 6 zu schaffen. Der viergeschossige Baukörper wird in konventioneller Holzbauweise auf dem Schulareal errichtet und ersetzt dort die bestehende Aussensportanlage („Roter Platz“). Die geologischen und hydrogeologischen Rahmenbedingungen auf dem Areal gelten als anspruchsvoll. Es sind insbesondere zwei voneinander zu trennende Grundwasserstockwerke zu berücksichtigen. Der Baugrund verlangt eine Pfahlgründung (Betonverdrängungsbohrpfähle), auch für Werkleitungen und Kontrollschächte (Holzpfähle). Im Hinblick auf den Hochwasserschutz erfüllt der Neubau die Anforderungen HQ300- Die Haustechnik wird im Erdgeschoss und obersten Geschoss platziert (kein UG), um Schäden durch Hochwasserereignisse zu vermeiden. Die Tragstruktur des Gebäudes basiert auf einem Massivholzskelett aus Fi/Ta. Ergänzt wird dieses durch drei massive Servicekerne aus Stahlbeton. Die Wendeltreppen zwischen den Servicekernen sind ebenfalls in Stahlbeton ausgeführt. Die Fassade besteht aus vorgefertigten Holzständer-Aussenelementen. Das Gebäude wird nach SNBS 2.1 Hochbau zertifiziert (Ziel ist Gold Zertifizierung). Die Energieversorgung erfolgt über einen Anschluss an das lokale Fernwärmenetz SeeEnergy (Winter Wärme, Sommer Kühlwasser). Alle Flächen werden mit Fussbodenheizung ausgelegt. Alle Bodenbeläge sind aus geschliffenem industriellem Beton und dienen als Speichermasse und leichtes Free-Cooling hinsichtlich sommerlicher Überhitzungsstunden. Die Regelung erfolgt über Raumthermostaten über den vorgegebenen Sollwert. Zur Stromgewinnung wird eine gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, welche die Funktion der Dacheindeckung übernimmt. Brise-Soleil-konstruktion aus Metall entlang den Fassaden Ost und West dienen als Schattenwerfer und bilden den konstruktiven Witterungsschutz der Fassade. Im Bereich der Gebäudetechnik wird auf nur in den Bereichen der innenliegenden Kerne und der Aula den Einbau einer mechanischen Lüftungsanlage vorgesehen. Die Klassenzimmer erhalten Frischluft über eine manuelle natürliche Fensterlüftung. Das Gebäude ist vollständig hindernisfrei nutzbar. Für das geplante Schulgebäude mit einer Gesamthöhe von ca. 19 m in Hybridbauweise gilt als Gebäude mittlerer Höhe. Die brandschutztechnische Planung erfolgt gemäss Qualitätsstufe QSS 2 der BS-Richtlinie der VKF. Die Umgebungsgestaltung orientiert sich am Gestaltungskonzept „Zentrum 1. + 2. Etappe“ und trägt zur Entwicklung eines einheitlichen öffentlichen Freiraums im Zentrum Horw bei. Der Schulhaus-Pausenplatz wird als verkehrsfreier, öffentlich zugänglicher Raum ausgestaltet, mit Rücksicht auf die ausserschulische Mitbenutzung. Der Schulhausgarten dient ausschliesslich der schulischen Nutzung und ist entsprechend kindgerecht und naturnah gestaltet. Im Sinne der Klimaanpassung und Biodiversitätsförderung.

Loslegen

Bereit, mehr Ausschreibungen zu gewinnen?

Bringen Sie ein echtes RFP mit. Wir zeigen Ihnen, wie Sealio es in weniger als 10 Sek. analysiert.