EBP-588 Sanierung Trassee Sonnenhoftunnel
Energie Wasser Bern ersetzt eine irreparabel beschädigte Werkleitungsquerung unter dem A6-Sonnenhoftunnel durch eine neue Querung, um die bestehende Kabelanlage wieder anzuschliessen.
- Leistungen
- Erstellen eines rund 50 m langen Microtunneling-Vortriebs DN 600 mit Schächten und kurzen offenen Anschlüssen; Kabelinstallation ist ausgeschlossen.
- Eignung
- Nachgewiesene Kompetenzen in Microtunneling/Rohrvortrieb und Spezialtiefbau sind erforderlich.
- Zu beachten
- Arbeiten unter einem ASTRA-Tunnel in Betrieb, nahe einer 132-kV-Leitung und unter dem Grundwasserspiegel; Überwachung, ASTRA-Auflagen und Hochspannungsabschaltungen sind einzuhalten.
Wichtige Termine
- 03.07.2026Publikation auf simap.ch
- 15.07.2026Fragerunde
- 03.08.2026, 23:55 UhrEingabefrist
- 11.08.2026, 23:56 UhrOffertöffnung
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
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Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 39262. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Im Auftrag von Energie Wasser Bern (ewb) wird die bestehende, irreparabel beschädigte Werkleitungsquerung unter dem Nationalstrassentunnel A6 «Sonnenhoftunnel» durch eine neue Leitungsquerung ersetzt. Diese verbindet eine Startgrube an der Surbeckstrasse mit einer Zielgrube im Bereich Nelkenweg/Ginsterweg und wird im Microtunneling-Verfahren erstellt (nicht verdrängender Rohrvortrieb DN 600 mit aktiver Ortsbruststützung, Vortriebslänge rund 50 m). Der Auftrag umfasst die Start- und Zielgrube mit rückbaubarem Spundwandverbau und Aussteifung, den Microtunneling-Vortrieb mit Dichtblock-Injektionen im Bereich der Wandschneidungen, die beidseitigen Kabelzugschächte in Stahlbeton sowie kurze Trasseeabschnitte im offenen Graben zum Anschluss an die bestehende Kabelanlage. Die Kabelinstallation selbst ist nicht Bestandteil dieses Auftrags. Das Vorhaben stellt erhöhte Anforderungen an die ausführende Unternehmung: Der Vortrieb unterquert ein in Betrieb stehendes ASTRA-Tunnelbauwerk (mit Beweissicherung, Setzungsüberwachung und Einhaltung der ASTRA-Auflagen), verläuft in unmittelbarer Nähe einer 132-kV-Hochspannungsleitung und erfolgt im Lockergestein unterhalb des Grundwasserspiegels im Gewässerschutzbereich Au (Bewilligung «Bauten im Grundwasser»). Die Realisierung ist zudem an vorgegebene Hochspannungs-Abschaltungen terminlich gebunden. Vorausgesetzt werden ausgewiesene Kompetenzen im Microtunneling/Rohrvortrieb sowie im Spezialtiefbau.