Angebote offenFrist in 6 TagenMikroskope

Beschaffung eines cryo-konfokalen Fluoreszenzmikroskops

Das Wichtigste in KürzeKI-Zusammenfassung

Die Universität Bern beschafft ein kryo-konfokales Fluoreszenzmikroskop, um einen ERC-finanzierten cryo-CLEM-Workflow zu verbessern und subtile Signale in vitrifizierten Zellen für cryo-ET zu lokalisieren.

Leistungen
Komplettsystem mit motorisierter Cryo-Stage, vier Laserkanälen, konfokaler und Weitfeld-Bildgebung sowie zwei Jahren Garantie.
Vertrag
Höchstpreis CHF 588'000 inklusive MWST; verbindlicher DDP-Preis Bern einschliesslich Lieferung, Installation und Schulung.
Eignung
Zwei vergleichbare Referenzen von Forschungsinstitutionen erforderlich; mindestens eine mit peer-reviewter oder Preprint-Publikation auf Basis von Systemdaten.
Zuschlag
Technik 45%, Referenzen 20%, Preis 30%, Service 5%; beim Service zählt die Zahl der Techniker nahe Bern.
Zu beachten
Sieben Jahre Support, Reaktion innert 12 Stunden und Einsatz vor Ort innert fünf Arbeitstagen; Ersatzteile zehn Jahre nach Garantieende.

Unterlagen für Ihre Offerte

  • Allgemeine Bedingungen_cryo-kFM.pdfAusschreibungsunterlagen · 228 KB
  • Anhang 1_Selbstdeklarationsformular.pdfAusschreibungsunterlagen · 263 KB
  • Anhang 3_Formular Zuschlagskriterien_cryo-kFM.docxAusschreibungsunterlagen · 73 KB
  • Anhang 4_Formular Referenzen_cryo-kFM.docxAusschreibungsunterlagen · 77 KB
  • Korrektur_Anhang 2_Formular Eignungskriterien_06.10.26.docxAusschreibungsunterlagen · 84 KB

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Wichtige Termine

  1. 15.09.2026Publikation auf simap.ch
  2. 08.10.2026Fragerunde
  3. 02.11.2026, 23:59 UhrEingabefristFrist in 6 Tagen
  4. 03.11.2026Offertöffnung

Die vollständige Ausschreibungsanalyse

Detaillierter Leistungsumfang

Strukturierter Überblick über Leistungen, Anforderungen und Fristen.

Prüfung des Auftraggebers

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Text der Publikation

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Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 43946. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.

Das IBMM möchte ein fabrikneues cryo-konfokales Fluoreszenzmikroskop (cryo-kFM) beschaffen, welches in einen cryo-CLEM Workflow für zelluläre cryo-ET und in situ Strukturbiologie integriert werden soll. Das cryo-kFM soll mit mindestens 4 Fluoreszenzkanälen (Lasern) ausgestattet sein sowie über ein hochsensitives, hochauflösendes Detektorsystem verfügen für die Konfokalmikroskopie. Das Mikroskopsystem soll es zudem erlauben, zwischen Konfokal- und Widefield-Fluoreszenzmikroskopie zu wechseln, indem es mit entsprechenden Lichtquellen, Filtern und Kamera ausgestattet ist. Zudem soll es mit mindestens einem cryo-kompatiblen Luftobjektiv mit möglichst hoher numerischer Apertur und einer mindestens 50-fachen Vergrösserung ausgestattet sein. Weiter soll das cryo-kFM über eine cryo-Stage verfügen, welche es erlaubt die Proben (cryo-EM Grids mit vitrifizierten Zellen) bei < -150°C zu laden, abzubilden und auszuladen, ohne dass die Proben je eine höhere Temperatur ausgesetzt sind, und ohne dass die Proben durch kondensierende Luftfeuchtigkeit signifikant kontaminiert werden. Die cryo-Stage muss mit gängigen cryo-EM grids und sogenannten AutoGrids für die weiteren cryo-CLEM Schritte kompatibel sein. Die motorisierte cryo-Stage soll in die Benutzeroberfläche der Software zur Bedienung des cryo-kFM integriert sein. Diese Benutzeroberfläche soll möglichst einfach und effizient zu bedienen sein; das gesamte Mikroskopsystem soll über eine komplette, nutzungsbereite Hardware und Software verfügen. Besonders wichtig sind hohe Bildgebungsqualität, Robustheit bei der Bergung der abgebildeten Proben ohne Qualitätsverlust für die nächsten cryo-CLEM Schritte (cryo-FIB milling und cryo-ET), sowie Benutzerfreundlichkeit.

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