(b26057-2) Affoltern a. A., Lindenmoosstrasse, Etappe 2, Erweiterung Sammlungszentrum SNM / BKP 201
Das Bundesamt für Bauten und Logistik beschafft BKP 201 Baugrubenaushub für die Erweiterung des Sammlungszentrums des Schweizerischen Nationalmuseums in Affoltern, um Depots zusammenzuführen und den wachsenden Flächenbedarf zu decken.
- Leistungen
- Die Arbeiten umfassen Aushub, Baugrubensicherung und Unterfangungen neben Gleisen und einer Hochspannungsleitung.
- Vertrag
- Der Werkvertrag wird gemäss seinen Vergütungsbestimmungen bezahlt; das Angebot lautet auf CHF.
- Eignung
- Zwei vergleichbare Unternehmensreferenzen aus den letzten ca. 10 Jahren mit den vorgegebenen Grössen- und Volumenschwellen einreichen.
- Zuschlag
- Der Preis zählt 40%; Qualität und Auftragsanalyse 20%, Referenzen von leitendem Bauführer und Polier je 20%.
- Zu beachten
- Die bestehenden Gebäude bleiben in Betrieb; erschütterungsarmes Arbeiten sowie ein sensibler, sicherheitsbewusster Umgang sind erforderlich.
Unterlagen für Ihre Offerte
- (b26057-2) Dokumente.zipAusschreibungsunterlagen · 45.7 MB
Wichtige Termine
- 29.10.2026Publikation auf simap.ch
- 20.11.2026Fragerunde
- 18.01.2027, 23:59 UhrEingabefristFrist in 82 Tagen
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
Detaillierter Leistungsumfang
Strukturierter Überblick über Leistungen, Anforderungen und Fristen.
Prüfung des Auftraggebers
Kontext zur Beschaffung und zu den veröffentlichten Angaben.
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Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 45455. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Das Schweizerische Nationalmuseum (SNM) pflegt eine einzigartige Sammlung schweizerischen Kulturguts von der Urgeschichte bis in die Gegenwart. Es macht die Sammlungsbestände für die Schweizer Bevölkerung und die internationale Öffentlichkeit in attraktiver Form zugänglich stellt die fachgerechte Aufbewahrung sowie die nachhaltige Konservierung und Forschung der Objekte sicher. Mit der geplanten Erweiterung sollen die bestehenden Depots und Einrichtungen an einem Standort zusammengeführt sowie der steigende Flächenbedarf abgedeckt werden. Die geplante Erweiterung bildet künftig zusammen mit dem Bestand architektonisch, organisatorisch und technisch eine Einheit. Die bestehenden Gebäude sind während der gesamten Bauzeit in Betrieb. Entsprechende Massnahmen zum Bauen im Bestand und zur Gewährleistung des Betriebs sowie auch insbesondere erschütterungsarmes Bauen zum Schutz der Objekte (erhöht empfindlich gemäss SN 640 312 a) sind vorzusehen. Der Projektstandort befindet sich im Bereich sensibler Anlagen (überführende Hochspannungsleitung und Gleisanlage) sowie in einer archäologischen Zone. Zudem fällt das Projekt unter die Erfüllungspflicht der kantonalen Verordnung (Kanton Zürich) über den Bahntransport von Aushub und Gesteinskörnung (BTV). Während der Bauarbeiten ist für die besonderen Herausforderungen ein entsprechend sensibler und sicherheitstechnischer Umgang gefordert und nachzuweisen.