(b26055) Bern, Monbijoustrasse 40, Gesamtsanierung / BKP 211
Das Bundesamt für Bauten und Logistik beschafft Baumeisterarbeiten für die Gesamtsanierung der geschützten Nachkriegsbaute Monbijoustrasse 40, die für die künftige Nutzung durch die Bundesverwaltung und die EHB erneuert wird.
- Leistungen
- Die Baumeisterarbeiten umfassen Erdbebenertüchtigung sowie umfangreiche Abbrüche und Demontagen.
- Eignung
- Zwei vergleichbare Unternehmensreferenzen, darunter eine über mindestens CHF 3 Mio. aus den letzten fünf Jahren, sind erforderlich.
- Zuschlag
- Der Preis zählt 50%; auch Unternehmensreferenzen, Qualität sowie Bauprogramm und Ressourcen zählen.
- Zu beachten
- Das Gebäude ist geschützt; das 3. Obergeschoss des Flügelbaus muss historisch als Direktionsebene erhalten bleiben.
Wichtige Termine
- 19.08.2026Publikation auf simap.ch
- 02.09.2026Fragerunde
- 28.09.2026, 23:59 UhrEingabefrist
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
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Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 42549. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL hat die Gesamtsanierung des Gebäudes Monbijoustrasse 40 in Bern beauftragt. Der markante Bau besteht aus zwei Baukörpern, einem Kopfbau und einem Flügelbau. Während der Sanierung des Gebäudes werden die Arbeitsplätze in ein Rochadeobjekt ausgelagert. Das Gebäude steht während den Bauarbeiten leer. Das Gebäude wird in Zukunft von der Verwaltung des Bundes und von der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildende EHB (vorwiegend im Kopfbau) genutzt. Das Verwaltungsgebäude (ehem. Oberzolldirektion) an der Monbijoustrasse 40 ist einer der exemplarischen und qualitätvollsten Bauten der Nachkriegsmoderne der 1950er-Jahre in Bern. Das Objekt ist im Bauinventar als schützenswertes K-Objekt eingestuft, Teil eines ISOS-Gebiets von nationaler Bedeutung (A) sowie im Kulturgüterschutzinventar als Objekt von nationaler Bedeutung geführt. Entsprechend gelten erhöhte denkmalpflegerische Anforderungen und die Gesamtsanierung erfolgt in Absprache mit der Denkmalpflege der Stadt Bern. Das 3. Obergeschoss des Flügelbaus hat besonders hohe Vorgaben seitens Denkmalpflege zu erfüllen aufgrund der Auflage, es in seinem historischen ursprünglichen Zustand als Direktionsebene zu belassen. Im 4. Quartal 2026 sollen «vorgezogene Arbeiten 2026» ausgeführt werden. Ausgeschrieben sind die Baumeisterarbeiten für die Gesamtsanierung. Diese umfasst auch eine Ertüchtigung der Erdbebensicherheit und einen relevanten Anteil an Abbrüchen und Demontagen.