Archivaufbereitung Universitäre Psychiatrische Dienste (UPD) Waldau
Gesucht ist die Aufbereitung historischer Aktenbestände der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) AG, insbesondere Behandlungsdokumentationen, als Vorbereitung für eine mögliche Übernahme ins Staatsarchiv. Grundlage bilden Erhebungen und aktualisierte Dokumentationen des Staatsarchivs von 2018, 2024 und 2025.
Wichtige Punkte
- Betroffen sind die Altaktenbestände der ehemals kantonalen psychiatrischen Institutionen UPD AG, PZM AG und PDBBJ beziehungsweise Réseau de l’Arc SA.
- Die Aktenbestände umfassen insbesondere Behandlungsdokumentationen und reichen weit zurück.
- Besichtigungen und Aktualisierungen erfolgten 2018, 2024 sowie 2025 an Standorten in Waldau, Biel, Bern, Burgdorf und Spiez.
- Die Dokumentationen werden ohne Bilder bereitgestellt, da sie besonders schützenswerte Personendaten enthalten.
Wichtige Termine
- 13.04.2026Publikation auf simap.ch
- 15.05.2026Fragerunde
- 16.06.2026, 23:59 UhrEingabefrist
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
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Text der Publikation
Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 33866. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Die drei ehemals kantonalen psychiatrischen Institutionen, die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) AG, das Psychiatriezentrum Münsingen AG (PZM) und die Psychiatrischen Dienste Biel-Seeland – Berner Jura (PDBBJ ; heute: Réseau de l'Arc SA ) wurden per 1. Januar 2017 verselbständigt. Mit dem revidierten Archivierungsgesetz (ArchG), das seit 1. Februar 2025 in Kraft ist, besteht die rechtliche Grundlage, um die weit zurückreichenden Altaktenbestände (insbes. Behandlungsdokumentationen) ins Staatsarchiv zu übernehmen. Im Vorfeld der Revision des ArchG verfasste das Staatsarchiv 2018 einen Bericht zur Archivierung der Psychiatrieakten und sichtete hierfür die Aktenbestände am Standort der drei psychiatrischen Kliniken. 2024 besichtigte das Staatsarchiv den Aktenbestand in der Waldau erneut und aktualisierte die Dokumentationen. 2025 kam die Besichtigung der Standorte der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Biel, Bern, Burgdorf und Spiez hinzu. Die Dokumentationen werden ohne Bilder zur Verfügung gestellt, weil darin «besonders schützenswerte Personendaten» enthalten sind.