Ausrüstung Gerichtsaal- und Sitzungszimmer
Die Gerichte des Kantons Aargau beschaffen eine einheitliche audiovisuelle Infrastruktur für Gerichtssäle und Besprechungszimmer. Sie soll digitale Aktenarbeit, hybride Verhandlungen und Opferbefragungen unterstützen sowie Bild- und Tonaufzeichnungen revisionssicher und rechtskonform speichern. Angestrebt wird eine benutzerfreundliche, barrierefreie Oberfläche auf Deutsch.
Wichtige Punkte
- Gesucht werden Anbieter für Bereitstellung, Lieferung und Einführung der Infrastruktur in den Gerichtssälen und Besprechungszimmern der Gerichte Kanton Aargau.
- Die Lösung umfasst Präsentations- und Anzeigesysteme sowie Komponenten für Ton- und Videoübertragung.
- Technische Voraussetzungen für hybride Verhandlungen und Opferbefragungen mit per Fernzuschaltung teilnehmenden Verfahrensbeteiligten sind zu schaffen.
- Verhandlungen sollen in Bild und Ton aufgezeichnet und revisionssicher sowie rechtskonform gespeichert werden.
Wichtige Termine
- 01.07.2026Publikation auf simap.ch
- 28.07.2026Fragerunde
- 11.08.2026, 12:00 UhrEingabefristFrist in 5 Tagen
- 11.08.2026, 14:00 UhrOffertöffnung
Die vollständige Ausschreibungsanalyse
Detaillierter Leistungsumfang
Strukturierter Überblick über Leistungen, Anforderungen und Fristen.
Prüfung des Auftraggebers
Kontext zur Beschaffung und zu den veröffentlichten Angaben.
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Text der Publikation
Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 39828. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.
Die Gerichte Kanton Aargau suchen einen oder mehrere Anbieter, die die bestehenden Gerichtssäle und Besprechungszimmer digitalisieren. Ausgeschrieben werden die Bereitstellung, Lieferung und Einführung einer einheitlichen audiovisuellen Infrastruktur für die Gerichtssäle und Besprechungszimmer der Gerichte Kanton Aargau (Obergericht, Spezialverwaltungsgericht, Zwangsmassnahmengericht, Bezirksgerichte [inkl. Familiengerichte/KESB], Schlichtungsbehörden und verschiedene Kommissionen). Die Lösung umfasst Präsentations- und Anzeigesysteme sowie Ton- und Videoübertragungskomponenten, welche die Anforderungen einer medienbruchfreien Arbeit mit der digitalen Akte im Verhandlungsalltag erfüllen. Darüber hinaus sind die technischen Voraussetzungen für hybride Verhandlungsformate und Opferbefragungen zu schaffen, bei denen Verfahrensbeteiligte wie Parteien, Sachverständige oder Dolmetscher mittels Fernzuschaltung am Verfahren teilnehmen können. Die Infrastruktur hat zudem die Aufzeichnung von Verhandlungen in Bild und Ton zu ermöglichen. Die aufgezeichneten Inhalte sind revisionssicher und rechtskonform zu speichern. Es wird eine benutzerfreundliche, barrierefreie Oberfläche in deutscher Sprache angestrebt, die automatisierte Prozesse für eine intuitive Nutzung in einem kollaborativen Arbeitsumfeld bietet.