Zuschlag erteiltDienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und PrüfstellenBKP 294HLK-Ingenieur

B.10520 USZ Heizung Ertüchtigung I BKP 294 HLK Ingenieur | OV

Das Wichtigste in KürzeKI-Zusammenfassung aus der offiziellen Publikation

Das Universitätsspital Zürich muss seine Wärmeversorgung auf Pumpenheisswasser (PHW) umstellen, da das Ferndampfnetz 2034 stillgelegt wird. Die verbindliche Heizkurve verlangt künftig mindestens 40 K Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf sowie höchstens 50 °C Rücklauftemperatur. Auch die Funktion des Energierückgewinnungsnetzes ist gestört.

Wichtige Punkte

  • Das PHW-Netz hat eine Gesamtwärmeleistung von über 30 MW; nicht alle Gebäude sind vollständig daran angeschlossen.
  • Die neue Heizkurve schreibt mindestens 40 K Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf vor; die Rücklauftemperatur darf 50 °C nicht überschreiten.
  • Das Energierückgewinnungsnetz funktioniert derzeit nicht bestimmungsgemäss im Heizbetrieb; die Störungsursache ist noch nicht abschliessend geklärt.

Wichtige Termine

  1. 22.04.2026Publikation auf simap.ch
  2. 01.06.2026, 16:00 UhrEingabefrist
  3. 02.06.2026Offertöffnung
  4. 21.07.2026Zuschlag
  5. 22.07.2026Publikation des Zuschlags

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Text der Publikation

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Nicht offizielle Wiedergabe. Der folgende Text auf Deutsch stammt unverändert aus der SIMAP-Publikation Nr. 35812. Ausschliesslich die offizielle Publikation ist massgebend.

Das Universitätsspital Zürich (USZ) wird derzeit mit Fernwärme beheizt. Für die Wärmeversorgung stehen Ferndampf sowie Pumpenheisswasser (PHW) des Energieversorgers Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) zur Verfügung. Das Ferndampfnetz wird im Jahr 2034 stillgelegt, wodurch die Wärmeversorgung der Gebäude künftig vollständig über PHW erfolgen muss. Bereits heute werden einzelne Gebäude über PHW beheizt; auch die Trinkwarmwasser‑Bereitstellung (TWW) wird teilweise über das PHW‑Netz abgedeckt. Das PHW‑Netz verfügt über mehrere Wärmeübergabestationen, die jeweils mit mehreren Wärmetauschern ausgestattet sind. Die Gesamtwärmeleistung des Netzes beträgt über 30 MW. Derzeit sind jedoch nicht alle Gebäude vollständig an das PHW‑Netz angeschlossen; einige werden weiterhin teilweise oder vollständig über Ferndampf versorgt. Die neue Heizkurve ist verbindlich. Die Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf (VL/RL) muss künftig mindestens 40 K betragen (heute: mindestens 20 K). Zudem darf die Rücklauftemperatur 50 °C nicht überschreiten. Diese Anforderungen können aktuell nicht erfüllt werden; auch der PHW‑Vorlauf liegt derzeit konstant höher als von der vereinbarten Heizkurve vorgesehen. Darüber hinaus verfügt das USZ über ein Energierückgewinnungsnetz (ERG), welches zurzeit nicht bestimmungsgemäss im Heizbetrieb funktioniert. Die Ursache der Störung ist noch nicht abschliessend geklärt.

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